Geschichte des Alterszentrum "Obere Mühle" in Lenzburg
1958 wurde der aus dem Jahre 1792 stammende "Spittel" an der Kirchgasse geschlossen und gleichzeitig eine Studienkommission eingesetzt, die Vorschläge für eine Ersatzlösung nach neuzeitlichen Erkenntnisse dem Stadtrat zu unterbreiten hatte.
Am 5.Dezember 1960 wurde auf Antrag der Kommission und im Einvernehmen mit dem Stadtrat der "Verein für Aterswohnheime" gegründet. Mit dem Ziel und Aufgabe, die Betagtenbetreuung im Gemeindebann Lenzburg zu übernehmen und den heimbedürftigen Betagten eine Dach über dem Kopf zu garantieren.
Als Präsident wurde Herr Dr. Hans Theiler gewählt.
1964 Wahl von Herrn Herbert Zehnder zum Präsidenten.

Im Herbst 1965 konnte das moderne Altersheim mit 39 Bettern (31 Einer- und 4 Zweibettappartemente) und das Angestelltenhaus, mit Heimleiterwohnung und vier Angestelltenzimmer in Betrieb genommen werden. Als Verwalter wurde das Ehepaar Olga und Oskar Kübler angestellt.
1969 Nach einer Bauzeit von knapp zwei Jahren konnten in Etappen die 4 Pavillons am Mühlenweg 12-18 der Alterssiedlung bezogen werden, insgesamt 45 Wohnungen - 18 Zwei und 27 Einzimmerwohnungen - für maximal 63 Personen.

1976 wird ein Anbau an das bestehende Altersheim geplant. Auf dem zu diesem Zwecke erworbenen, angrenzenden Grundstück soll eine Leichtpflegeabteilung entstehen.
1979 Demission des Ehepaares Kübler als Verwalter. Als Nachfolger werden Frau Heidi Hossmann und Herr Roger Hossmann gewählt.
1982 werden zwei Eigentumswohnungen im "Erlengut" für Angestellte und das "Müllerhaus", das der Arrondierung des Grundstückes diente und gleichzeitig als neues Heimleiterhaus eingerichtet wurde.
Am 5. April 1983 erfolgte der Spatenstich für das Leichtpflegeheim. Gleichzeitig wurde das Angestelltenhaus umgebaut. Es beherbergt heute die Büros der Pro Senectute des Bezirks Lenzburg sowie eigene Büro und Sitzungsräume.
1984 Am 8. September konnte der Anbau mit 32 Zimmern und der Umbau feierlich eingeweiht werden. Zusätzlich sind ein Krankenzimmer mit 2 Betten, und zwei Ferienzimmer eingerichtet. Die Räume für das öffentliche Krankenmobilienmagazin und die Rollstuhlvermietungsstelle sind ebenfalls vorhanden.

Die Infrastruktur im Altbau: Badanlage, Gerätehaus, Büro, Sitzungszimmer, Coiffeur- und Fusspflegeraum, Bastelraum und Küche wurden wesentlich verbessert und als Begegnungsstätte eine heimelige Cafeteria eingerichtet. Die ersten grossen Sanierungsarbeiten (Dach, Fassade), mussten vorgenommen werden.
1987 Die Sanierung wird in Angriff genommen, Die Fassaden, Fenster und Dächer müssen erneuert und den heutigen gültigen wärmetechnischen Bedinungen angepasst werden. In allen Küchen werden Dampfabzüge, neue Lampen und zusätzliche Einbauschränke montiert.
1988 wird die Sanierung der Siedlung mit einem Aufwand von Fr. 1'450'000.-- abgeschlossen.
1989 Um den sich verändernden Bdürfnissen der Altersheimbewohner (sie werden im zunehmenden Mass hilfs- und pflegebedürftiger) anzupassen, werden im Wohnheim die alten Etagenküchen in Etagenduschen und Ausgussräume umgebaut.
Als Ersatz für die Etagenküchen werden in den Gängen Kochnischen eingebaut, die den gleichen Dienst erfüllen.
1990 Wahl von Urs F. Meier zum Präsidenten.
1992 Planung einer neuen Alterssiedlung am äusseren Scheunenweg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Altersheim, mit 28 Wohnungen.
1994 Mit zwei Tagen der "offenen Tür" nimmt die Bevölkerung regen Anteil am Geschehen im Alterszentrum.
1995 Baubeginn für das Projekt "Alterswohnungen"
1996 Am 1. Dezember werden bereits die ersten der neu erstellten Alterswohnungen am Mühleweg 2 bezogen.

1997 werden die bestehenden Bäder in der Alterssiedlung in Duschen umgebaut.
1998 Îm Pflegeheim werden auf beiden Etagen grosszügige Aufenthaltsräume für die Pensionäre eingebaut.
Um einer Verfügung des Aarg. Versicherungsamtes betreffend Brandschutz nachzukommen, werden im Wohnheim neue Zimmertüren eingebaut.
2000 Das Müli Kafi wird eröffnet, nun verfügt das Alterszentrum über ein öffentliches Restaurant, das den Bewohnern erlaubt, mit den Besuchern jederzeit eine Mahlzeit einzunehmen. Die Wohnungsbewohner haben ebenfalls die Möglichkeit, sich spontan zu einem Essen einzufinden.

Am 15. November erwirbt das Alterszentrum "Obere Mühle" das begehrte Qualitätszertifikat QAP, das von der Frey Akademie und vom Heimverband Schweiz, Heimen mit einer hochstehenden Qualität zugesprochen wird.
2001 An Stelle der "alten Cafeteria" wird ein Kulturraum sowie ein Leseraum erstellt. Aus dem bisherigen "Andachtsraum" wird ein Notfallzimmer, um vor allem Personen aus den Wohnungen bei Bedarf besser betreuen zu können.
2002 Am 31. März zerstört ein Brand die gesamte Wäscherei. Bis Mitte Juli dauern die Renovationsarbeiten, dafür können wir eine enue Wäscherei in Betrieb nehmen.

Um das Land an der Wylgasse zu nutzen, wird ein Bauprojekt erarbeitet um weitere Alterswohnungen zu errichten.
2003 Auf den 1. Juli kann die Liegenschaft "Eich" übernommen werden.
2004 An der Wylgasse wird mit dem Bau von 14 Alterswohnungen begonnen.

