10 Jahre im neuen Haus
- 20. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Das Alterszentrum Obere Mühle (AZOM) ist seit vielen Jahrzenten Teil von Lenzburg. Lange bevor der heutige Bau entstand, fanden schon ältere Menschen hier ein Zuhause. Erinnern Sie sich an den Altbau aus den 1960er-Jahren? Für viele gehörte er zum Quartier wie der tägliche Spaziergang. Ein vertrauter Ort. Ein Stück Alltag.
Vor zehn Jahren begann ein neues Kapitel. Der Umzug vom Provisorium in den Ersatzneubau stand an. Ein grosser Schritt. Und doch blieb vieles gleich: Es zog Leben ein. Bewohnerinnen und Bewohner richteten sich ein. Mitarbeitende füllten die Räume mit Pflege und Fürsorge. Besucher kamen, blieben unterschiedlich lange, kamen wieder. Das AZOM blieb ein Ort der Begegnung.
Seither ist viel geschehen. Die Langzeitpflege hat sich verändert. Bedürfnisse sind vielfältiger geworden. Was geblieben ist, ist der Wunsch nach Nähe, Struktur, einem verlässlichen Alltag. Das AZOM ist auch an diesen Ansprüchen gewachsen. Und es entwickelt sich weiter – laufend, Schritt für Schritt.
Jubiläumsprogramm
Das Jubiläumsjahr 2026 greift diesen Weg auf. Wir blicken zurück und schauen nach vorne. Über das Jahr verteilt finden drei Anlässe
Den Auftakt macht am 30. Juni eine Podiumsdiskussion zur Langzeitpflege im Wandel. Welche Herausforderungen prägen den Alltag? Welche Chancen eröffnen sich? Und wohin führt der Weg? Regierungsrat Jean-Pierre Gallati diskutiert mit Personen aus der Praxis über die Zukunft der Pflege.
Am 22. August folgt das Sommerfest. Eingeladen sind die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeiten-de, die Bevölkerung von Lenzburg und Umgebung und alle, die sich mit dem AZOM verbunden fühlen. Ein Tag, um zusammenzusein, zu begegnen und zu feiern.
Den Abschluss bildet der Anlass «Lenzburg persönlich» am 22. November. Für einmal nicht im Müllerhaus, sondern im mülikafi. Zu Gast ist Anna Grass, Ex-Frau von Günther Grass. Sie gibt persönliche Einblicke und teilt Geschichten, die berühren.
Begleitet wird das Jubiläumsjahr von weiteren Geschichten aus dem Haus, erzählt von Bewohnerinnen und Bewoh-nern sowie von Lenzburger Persönlichkeiten, die mit dem AZOM verbunden sind.
Zehn Jahre Ersatzneubau. Und eine viel längere Geschich-te des AZOM, einem Ort, der sich mit den Menschen verändert, die hier leben und arbeiten. Ein Ort, der bleibt.
Wir danken herzlich unseren Unterstützern:





































